Luftaufnahme einer freigeräumten, kurvigen Bergstraße durch einen dicht verschneiten Nadelwald in den Alpen

Anwendungsbereich Tiefgarage & Parkhaus

Auftaumittel für Tiefgaragen und Parkhäuser

Rampe und Einfahrt einer Tiefgarage unterliegen wie jede andere Fläche der Streupflicht. Wird hier klassisches Streusalz eingesetzt, gelangt das Chlorid direkt an die empfindlichste Stelle des Bauwerks: die Stahlbewehrung im Beton der Einfahrtszone. VIAFORM ist chlorid- und salzfrei und verursacht diese Schäden nicht.

Das Problem

Warum die Einfahrt der neuralgische Punkt ist

Die Einfahrtszone ist doppelt belastet: Zum einen wird die Rampe selbst – als Streupflicht-Fläche in der Verantwortung des Betreibers – vielerorts mit klassischem Streusalz behandelt. Zum anderen bringen einfahrende Fahrzeuge zusätzliches Chlorid von öffentlichen, gestreuten Straßen mit hinein. Beides konzentriert sich exakt dort, wo laut Studienlage die Bewehrung am stärksten gefährdet ist: „Anhaftend an Reifen und Radkästen gelangen diese Salze in die Parkhäuser und Tiefgaragen", wie ein auf Parkhaussanierung spezialisiertes Bauunternehmen den Eintragsweg beschreibt.

Sie betreiben ein offenes, mehrgeschossiges Parkdeck oder eine Hochgarage statt einer geschlossenen Tiefgarage? Dort gelten wegen der direkten Wetterexposition andere Anforderungen an den Beton – mehr dazu auf unserer Seite „Auftaumittel für Parkdecks und Hochgaragen".

bis zu 7 Liter

chloridhaltigen Schneematsch kann ein einzelner Pkw pro Einfahrt in eine Tiefgarage mitschleppen.

Quelle: steelforconstruction.com – Anwendungen: Parken

65 %

der untersuchten gepflasterten Parkgaragen wiesen an den Stützenfüßen Chloridkonzentrationen über dem kritischen Wert von 0,5 Massenprozent auf.

Quelle: steelforconstruction.com – Anwendungen: Parken

Was auf öffentlichen Straßen gestreut wird, lässt sich als Betreiber nicht beeinflussen. Die eigene Rampe und Einfahrt dagegen schon – und genau dort, an der am stärksten befahrenen und beanspruchten Stelle der Tiefgarage, entscheidet die Wahl des Auftaumittels direkt über zusätzlichen oder vermiedenen Chlorideintrag.

Über Spritzwasser und Sprühnebel dringt das chloridhaltige Wasser bis zur Stahlbewehrung im Beton vor. Über wiederkehrende Nass-Trocken-Zyklen reichert sich das Chlorid dort an und kann in wenigen Jahren zu querschnittsmindernder, standsicherheitsrelevanter Korrosion führen – bei der sogenannten Lochkorrosion wird der Bewehrungsstahl punktuell regelrecht aufgelöst. Die Folge sind aufwendige und kostspielige Sanierungen.

Dieselben Chloridionen sind es auch, die klassisches Streusalz (Natriumchlorid) sowie die häufig als „Alternative" beworbenen Feuchtsalze Calciumchlorid und Magnesiumchlorid für Bauwerke korrosiv machen – ein direkter Vergleich der Wirkstoffe findet sich im Streugut-Vergleich.

Die Lösung

VIAFORM: enteisen, ohne Chlorid einzutragen

VIAFORM basiert auf Natrium- bzw. Kaliumformiat – den Salzen der Ameisensäure. Anders als Streusalz, Calciumchlorid oder Magnesiumchlorid enthalten Formiate kein Chlorid und gelten als nichtkorrosives Streumittel. Setzen Sie VIAFORM statt Streusalz auf Rampe und Einfahrt ein, tragen Sie selbst kein zusätzliches Chlorid in die neuralgische Zone Ihres Bauwerks ein.

100 % salzfrei & chlorfrei

Nicht korrosiv (außer Zink)

100 % biologisch abbaubar

Wirksam bis −50 °C

Präventiv & bei dünnen Eisschichten

VIAFORM Liquid

Flüssiges Enteisungsmittel auf Kaliumformiat-Basis – ideal für Rampen und Einfahrten, die präventiv vor Glätte geschützt werden sollen.

Bei bestehender Vereisung

VIAFORM Granulat

Auftaugranulat auf Natriumformiat-Basis für Ein- und Ausfahrten sowie Rampen, die bereits vereist sind.

Mehr zur Chemie von Natrium- und Kaliumformiat erklärt unser Artikel „Was ist Formiat?", technische Details liefern die Datenblätter.

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