Obwohl es schon lange ein offenes Geheimnis ist, dass Streusalz mehr kostet als den billigen Einkaufspreis, wird es leider immer noch als eines der gängigsten Winterstreumittel anerkannt. Damit sagen wir den Kampf nicht nur dem Eis, sondern noch viel mehr unserer Umwelt und letztendlich uns und unseren Nachfahren an. Zu viele Gemeinden sehen Streusalz als eine kurzfristig billige Lösung bei der Schneeräumpflicht und übersehen die langfristigen Auswirkungen und somit die ganzheitlichen Kosten des Winterdienstes.
Weil Streusalz Umwelt, Grundwasser und damit die menschliche Lebensgrundlage zerstört, reduzieren die Menschen letztendlich ihren eigenen Lebensraum.
Licht im Dunkel der Schneeräumpflicht
Eine der am weitesten akzeptierten Lösungen besteht darin, weiterhin gewöhnliches Auftausalz zu verwenden, jedoch weniger, und sich stattdessen auf Effizienz, Schulung, Aufrüstung und veränderte Erwartungen an die winterlichen Straßenbedingungen zu konzentrieren. Ziel ist die langfristige Nachhaltigkeit durch den Schutz der Umwelt, der öffentlichen Gesundheit und des wirtschaftlichen Erfolgs.
Durch die Verringerung des Salzverbrauchs können kleine Kommunen jedes Jahr Hunderttausende und größere Städte sogar Millionen von Euro sparen – und dabei sogar die langfristige Nachhaltigkeit fördern!
Doch das erklärt nicht, warum man Streusalz immer noch kaufen kann
Das Problem liegt darin, dass es keine einheitliche Regelung zum Einsatz von Streusalz auf Bundes- oder Länderebene gibt. Oft ist die gültige Verordnung nur nach einiger Recherche im Internet zu finden oder lässt sich nur durch Aufwand bei der Gemeindeverwaltung erfragen.
Hinzu kommen Ausnahmeregelungen: Bei hartnäckigen Vereisungen an Treppen und Bürgersteigen sowie bei Blitzeis und Eisregen darf aus Sicherheitsgründen auch auf normales Auftausalz zurückgegriffen werden.
Das Mischen mit Calciumchlorid oder Magnesiumchlorid mag zwar den Salzverbrauch reduzieren, aber selbst Kleinstlebewesen und Feinwurzeln vertragen nicht einmal einen Teelöffel Salz.
Viaform – die nachhaltigste Streusalzalternative
Mehr und mehr Städte und Bauhofleiter, denen die Umwelt auch im Winter am Herzen liegt, suchen nach umweltschonenden Streusalzalternativen. Das Viaform Auftausalz besteht aus Formiaten, den Salzen der Ameisensäure:
- 100% biologisch abbaubar
- Ungefährlich für Flora und Fauna
- Keine Schäden an Metallen, Beton oder historischen Bauwerken
- Nicht ätzend, frei von Salz und Chlor
- Auch vom Umweltbundesamt als umweltschonender Ersatz für Tausalz anerkannt
Was ist Viaform-Auftausalz?
Materialwissenschaftler haben sich die Natur zum Vorbild genommen: Fische, Insekten und Pflanzen haben im Laufe von Hunderttausenden von Jahren gelernt, sich an ein kaltes Klima anzupassen, indem sie ihre eigenen „Frostschutzmittel" herstellen.
Die Ameisensäure wird chemisch gewonnen und in streufähiges Auftaugranulat und sprühfähiges Enteisungsmittel umgewandelt. Erhältlich ist Viaform sowohl flüssig als auch als Granulat.
Viaform – die umweltschonende Streusalzalternative
Obwohl Viaform selbst bei tiefen Temperaturen unter -50°C einen besseren Dienst leistet als herkömmliches Streusalz (das nur bis -10°C wirkt), ist es umweltfreundlich und natürlich abbaubar.
Sind die eisigen Tage vorüber, fallen beim Einsatz von Viaform keine Aufräumarbeiten an – das Streugut wird vollkommen zersetzt, löst sich rückstandsfrei auf und verursacht nach dem Gebrauch keine Folgekosten. Es entsteht weder Feinstaub noch Materialschäden.
Wie wirkt das Auftaugranulat Viaform?
Wie auch das gewöhnliche Streusalz reduziert Viaform den Gefrierpunkt von Wasser – jedoch ohne den Einsatz von Salzen und Chlor. Die Straßen und Bürgersteige werden von Eis und Schnee befreit, ohne dabei die Umwelt aus dem Gleichgewicht zu bringen.
Wussten Sie: Viaform wird auf Flughäfen bereits seit Jahrzehnten als Enteisungsmittel verwendet. – Es ist höchste Zeit, es auch in unsere Städte zu bringen!
